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Der Schlauchbootwettkampf in den Bereichen Bergedorf und Vier- und Marschlande
Der Schlauchbootwettkampf hatte ursprünglich vor allem die Aufgabe, die Geschicklichkeit und die Leistungsfähigkeit im Umgang mit dem Schlauchboot zu erhöhen.

Mittlerweile steht bei diesem Wettbewerb, gerade bei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, der Spaß mit einem wenig Ehrgeiz im Mittelpunkt.
Dafür wird jedes Jahr ein See, Brack oder Flussarm in einem der drei Bereiche Bergedorf, Vierlande oder Marschlande (im Bezirk Bergedorf) mit Hindernissen versehen. Sowohl die Stecke als auch die Hindernisse unterscheiden sich größtenteils. Es geht von der Startlinie zum Schlauchboot, zu einem Anleger oder zu Rutsche über Hürden, Wippen (mit und ohne Boot), Treckerreifen, unter Netze, über Schwimmpotons, Slalomstrecken, Seilbahn, Schwebebalken, Tunnel, Kletterwand, Hängeleiter...
Was bei keinem Wettbewerb fehlen darf ist aber die Rutsche, welche mit Mannschaft und Boot passiert werden muss, und das Rettungsringwerfen, was so manchen schon zur Verzweifelung gebracht hat. :-)
Das der eine oder andere bei dem Weg über die Hindernisse baden geht ist wohl leider nie ganz zu vermeiden, dafür aber ein großer Spaß für die Zuschauer.

Bei so einem Wettbewerb auf dem Wasser bleibt die obligatorische Wasserschlacht für die "Gewinner" wohl auch nie ganz aus. Die Sieger erhalten dann auch noch den Wanderpokal der CDU-Fraktion, der zuvor meist von ihrem Jugendfeuerwehrwart mit Cola gefüllt wurde.

Dieser Wettbewerb findet in den Hamburger Sommerferien, in der Regel am 2. Sonntag im August statt. Drei Wochen vor dem Austragungstag werden der Parcours und die Regeln vorgestellt. Ab diesem Zeitpunkt können die Gruppen auf der Strecke jeden Werktag zu bestimmten Zeiten üben. Eine Gruppe besteht aus zwei Booten á 3 Personen, die unterschiedliche Strecken befahren. Die Anzahl der Übungstermine bestimmt jede Gruppe eigenständig.


Der Schlauchbootwettkampf wird in drei Kategorien aufgeteilt:

1. Die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren der Bereiche Bergedorf, Vierlande und Marschlande

2. Die Jugendfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehren (wobei der Wanderpokal im in einem der drei Bereiche bleiben muss.)

3. Gastwehren (In dieser Gruppe nehmen die Teilnehmergruppen der Freiwilligen Feuerwehren aus Niedersachsen, Schleswig Holstein und Hamburg (außerhalb der drei Bereiche) aber auch Gruppen der Berufsfeuerwehr, des THW, oder anderer Hilfsorganisationen teil.)


Trotz dieser Wertungstrennung haben alle Gruppen die gleiche Strecke und (fast) die gleichen Regeln zu befolgen. Damit ist dieser Wettbewerb auch der Einzige, in dem sich die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr in Hamburg zusammen, messen lassen.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Freiwilligen Feuerwehr deren Einsatzabteilung im Vorjahr gewonnen hat.
Dieser Wettbewerb hat eine lange Tradition, er soll mit seinen Anfängen schon in den 60ern begonnen haben und ist in der ehemaligen Direktion Ost-Süd zu einem festen Event geworden.

  
  
  
  
  
  
 
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