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Jugendfeuerwehr Hamburg gewinnt Förderpreis Helfende Hand - MIT BILDERN
Die Kooperation von Jugendfeuerwehr Hamburg und Handwerkskammer Hamburg zur Berufsorientierung hat heute bei der „Helfenden Hand 2012“ des Bundesinnenministeriums den 4. Platz erreicht.

Die Kooperation von Jugendfeuerwehr Hamburg und Handwerkskammer Hamburg zur Berufsorientierung gehörte zu den Finalisten für den Förderpreis „Helfende Hand 2012“ des Bundesinnenministeriums. Das Projekt „Jugendfeuerwehr und Ausbildung im Handwerk“ überzeugte die Jury. Sie zeigte sich beeindruckt von der Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehr und der Handwerkskammer. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich verlieh den Förderpreis am heutigen Freitag, 30. November 2012, in Berlin.

Mehr als 150 Projekte aus der gesamten Republik haben sich beworben. 15 Ideen kamen in drei Katagorien in die Endrunde. Lediglich eine Jugendfeuerwehr schaffte es in die TOP 15.

Die Kooperation gehört zu den fünf Nominierten in der Kategorie „Jugend- und Nachwuchsarbeit“. Der Förderpreis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Ideen und Konzepte, die das Interesse für ein ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz wecken oder erhalten. Das Bundesinnenministerium würdigt damit die Bedeutung dieses ehrenamtlichen Einsatzes als wichtige Säule des Gemeinwesens.

Mit ihrer Kooperation wollen Handwerkskammer und Jugendfeuerwehr Hamburg Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützen. Kern der Zusammenarbeit sind Praxiskurse des durch den Europäischen Sozialfonds ESF und die Freie und Hansestadt Hamburg geförderten Projektes „Serviceagentur Anschluss Handwerk“ der Kammer. Die Workshops und Praktika werden Jugendfeuerwehr-Gruppen kostenlos angeboten. Sie machen Schülerinnen und Schülern die Berufswelt erfahrbar. In Handwerksbetrieben können sie den Fachleuten über die Schulter schauen und durch eigene Aktivitäten erleben, was die Arbeit dort ausmacht.

Aus Hamburg sind neben Vertretern der Handwerkskammer um ihren Vizepräsidenten Hjalmar Stemmann der Landesjugendfeuerwehrwart Uwe von Appen und die Projektgruppe angereist.

Hjalmar Stemmann, der Vizepräsident der Handwerkskammer Hamburg, erläutert:
„Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr müssen eine handwerkliche Ausbildung vorweisen. Und auch in den Freiwilligen Feuerwehren bilden Handwerker das Rückgrat der Einsatzbereitschaft vor Ort. Die Mädchen und Jungen in den Jugendfeuerwehren zeigen gesellschaftliches Engagement und technisches Interesse. Wir möchten sie dabei unterstützen, einen guten Einstieg in das Berufsleben zu finden. Und selbstverständlich freuen wir uns sehr, wenn wir solch hoch motivierte und leistungsbereite junge Leute für das Handwerk gewinnen können. Schon die Nominierung für den Förderpreis ist eine große Anerkennung unseres gemeinsamen gesellschaftlichen Engagements in der Kooperation.“

Uwe von Appen, Landesjugendfeuerwehrwart der 57 Hamburger Jugendfeuerwehren ergänzt:
„Wir wollen gemeinsam mit dem Hamburger Handwerk unseren Jugendlichen die Vielfalt und Perspektiven bei der Berufs- und Ausbildungswahl aufzeigen. Mitglieder in den Jugendfeuerwehren sind vielseitig interessiert, technisch engagiert und sozial kompetent. Das zeichnet sie als besonders motivierte und für Betriebe interessante Auszubildende aus. Sie sind die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Handwerk und Feuerwehr, zwei traditionsreiche und lokal verankerte Institutionen, wollen mit dieser Partnerschaft gemeinsam gegen Fachkräftemangel vor allem im Handwerk wirken. Wir fühlen uns durch diesen Preis sehr geehrt und betrachten ihn als Motivation für die Zukunft. Nach unserem unserer Pilotveranstaltung im Frühsommer und dem ersten großen Praxistag Ende Oktober mit rund 150 Teilnehmern geht es Anfang 2013 mit weiteren Terminen weiter."

 Dr. Peer Rechenbach; Anica Iwesitsch & Cornelia Hinnah (Handwerkskammer Hamburg), Kai Winter (Projektleiter), Hanne Lohse (Geschäftsstelle), Henrik Strate (ÖA), Amir Memar (Landesjugendsprecher), BM Hans-Peter Friedrich, Uwe von Appen (LJFW), die Projektpaten Carolin Leonhardt und David Storl; Bild: BMI 
  
 Bundesinnenminister mit den Preisträgern aus deutschen Feuerwehren, darunter als einzige Jugendfeuerwehr die JF Hamburg. 
 Die Jury, Bild: BMI 
 
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