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Die (Jugend-)Feuerwehrpartnerschaft mit León, Nicaragua
ENTSTEHUNG DER PARTNERSCHAFT

1997 besuchte der heutige Fachwart Internationale Jugendarbeit, Reinhard Paulsen, im Rahmen einer Studienreise mit auszubildenden Seegüterkontrolleuren (Link zum Projekt) das erste Mal León, Hamburgs Partnerstadt in Nicaragua.
Als Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg besuchte er auch dort die Feuerwache und war über die Situation erschrocken. Zurück in Hamburg und in Absprache mit dem Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg fiel der Entschluss, den Kollegen in unserer Partnerstadt zu helfen.

MATERIALLIEFERUNGEN oder
EINE ZWEITE KARRIERE

Die Feuerwehr Hamburg sondert gelegentlich Material systembedingt und Fahrzeuge nach einer langen Dienstzeit aus. Die bei uns nicht mehr verwendbaren Fahrzeuge und Geräte können in Feuerwehren von Entwicklungsländern noch eine neue, eine zweite Karriere machen.
Entscheidend ist nicht der deutsche Zeitwert, sondern der tatsächliche Einsatzwert vor Ort.

So wurden im Laufe der Jahre mittlerweile 22 Fahrzeuge (nicht nur ehemalige Feuerwehr-Fahrzeuge), zwei GFK-Boote, zwei Atemschutzwerkstätten, achthundert Atemschutzgeräte, 1.500 Schläuche und weiteres Material an die Dirección General de Bomberos de
Nicaragua übergeben.
Dabei findet eine enge Zusammenarbeit und Unterstützung mit bzw. durch einer Reihe von Hamburger Unternehmen statt.

Meldungen auf www.JF-Hamburg.de:

02.02.2006: Autocisternen für die Feuerwehren in Nicaragua
Bericht über die Fahrzeugübergabe der ersten ausgemusterten SRH-Fahrzeuge in Nicaragua
Newsmeldung

17.12.2006: Tankfahrzeuge aus dem Weg nach Nicaragua
Bericht über die Überfahrt von sechs ehemaligen Streufahrzeugen nach Antwerpen im Dezember 2006
Newsmeldung

PARTNERSCHAFT DER MENSCHEN
EINE CHRONOLOGIE

März 1998
Besuch der Jugendfeuerwehr Hamburg in León, Nicaragua
Ausbildung der Nicaraguaner auf das zeitgleich eingetroffene neue Gerät

Mai 1999
Ausbildung von vier Bomberos (Feuerwehrleuten) aus Nicaragua über mehrere Wochen in Hamburg bei der Feuerwehr und in Lübeck bei der Firma Dräger auf die in Hamburg abgängige Atemschutztechnik

Oktober 1999
Hilfe aus Hamburg bei der Fertigstellung und Inbetriebnahme der Atemschutzwerkstätten in Managua (Hauptstadt von Nicaragua) und León (Partnerstadt von Hamburg)

Sommer 2000
1. Encuentro (Internationale Begegnung) mit Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua, Honduras, Salzburg und Hamburg in Nicaragua. Die Maßnahme wird durch das Programm JUGEND der Europäischen Union finanziert.

Januar 2001
Ausbildungshilfe durch drei Angehörige der Feuerwehr Hamburg in León.

Juni 2002
Der Bürgermeister von León besucht Hamburg und auch die Jugendfeuerwehr in Wellingsbüttel.

Sommer 2002
2. Encuentro in Hamburg beim Internationalen Jugendfeuerwehr Zeltlager mit Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua, Honduras, Salzburg und Hamburg

Sommer 2004
3. Encuentro in Nicaragua mit Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua, Honduras, Salzburg und Hamburg

März 2005
Reise einer Feuerwehrdelegation mit Oberbranddirektor Dieter Farrenkopf (Amtsleiter Feuerwehr Hamburg) und Landesjugendfeuerwehrwart a.D. Gerd Langeloh nach Nicaragua und Honduras
Newsmeldung vom 28.03.2005

Mai 2005
Leóns Bürgermeister Transito Tellez besucht seine Partnerstadt Hamburg. Er besucht auch die Feuerwehr Hamburg und macht mit dem LAB eine Hafenrundfahrt.
Newsmeldung vom 23.05.2005

Juni 2005
Besuch der Feuerwehr-Kommandanten aus Nicaragua und Honduras bei der Feuerwehr Hamburg und auf der INTERSCHUTZ. Hierbei fand die Übergabe des Antrags auf Mitgliedschaft beim CTIF (Weltfeuerwehrverband) an Präsident Walter Eggert statt.
Newsmeldung vom 08.06.2005
Newsmeldung vom 10.06.2005

Sommer 2005
4. Encuentro in Hamburg mit Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua, Honduras, Salzburg und Hamburg
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Sommer 2006
5. Encuentro in Salzburg mit Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua, Honduras, Salzburg und Hamburg sowie zwei jungen Feuerwehrangehörigen aus Tansania
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Sommer 2007
6. Encuentro in Honduras mit Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua, Honduras, Salzburg und Hamburg
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Herbst 2010
Internationale Jugendbegegnung in León mit Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua und Hamburg

Daneben besuchte Reinhard Paulsen auf Studienreisen 1999, 2001, 2003, 2004, 2005 und 2006 die Bomberos in Zentralamerika und hielt persönliche Kontakte.

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