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Feuerwehrpartnerschaft international: Tankfahrzeuge auf dem Weg nach Nicaragua
Sechs ausgemusterte Streufahrzeuge haben am Freitag die erste Strecke nach Nicaragua zur Umrüstung als Tankfahrzeuge hinter sich gelassen.

Sechs ausgemusterte Streufahrzeuge haben am Freitag die erste Strecke nach Nicaragua zur Umrüstung als Tankfahrzeuge hinter sich gelassen. Es ist bereits die zweite Tour dieser Art, die Angehörige der Feuerwehr Hamburg für die Feuerwehrpartnerschaft mit Nicaragua fahren.

Reinhard Paulsen, Fachwart Internationale Jugendarbeit der JF Hamburg, berichtet über den ersten Streckenabschnitt der Fahrzeuge von Hamburg nach Antwerpen:

In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag haben wir sechs Lkw der Stadtreinigung Hamburg, ehemalige Streuwagen, die Autocisternen für Löschwasser werden sollen, von Hamburg nach Antwerpen gebracht.
Bereits einige Tage vorher hatte die Reederei "Rehder + Arkon" den kostenfreien Schiffstransport über die Reederei Venbulk organisiert.

Christian Stamp, Azubi bei R+A und Angehöriger der FF Blankenese bereitete den Abtransport papiermässig vor, die Werkstatt der Stadtreinigung Hamburg überprüfte die Fahrzeuge, die einige Monate gestanden hatten und machte diese abfahrbereit. Auch stellte die SR Hamburg den Diesel für die Fahrt zur Verfügung.

Es gab noch einige Aufregung mit dem Zoll, der die Fahrzeuge vor dem Export sehen wollte, aber nach einigen freundlichen Hinweisen über Ordnungswidrigkeiten, Bußgeldandrohungen und Terminsetzungen, wann die Papiere (innerhalb von 40 Minuten) vorzulegen seien. Aber rasch sprachen wir wieder sehr freundlich und kollegial miteinander und alles war gut.

Durch Umfragen bekamen wir trotz des Termins in der Woche die Fahrer
zusammen:
Christoph Graubner und Stephan Geiger aus Wellingsbüttel, Dominik Vogeler und Sebastian Krämer von Ottensen-Bahrenfeld, Stephan Schneider aus Fuhlsbüttel, Björg Rademacher aus Sülldorf-Iserbrook, Christian Killat aus Eidelstedt und Heiko Vespermann fuhren mit mir nach Antwerpen.

Die Fahrt verlief ohne große Zwischenfälle.

Zuerst verlor ein Lkw das Auspuffendrohr, danach fiel bei einem anderen die Heckscheibe raus. Sie lag hinter dem Führerhaus auf den Träger und blieb heil. Also kein Problem, auf dem nächsten Rastplatz wurde diese fachgerecht wieder eingesetzt.

Morgens in Antwerpen hatten wir noch viel Zeit, bis das Terminal langsam (sehr langsam) aufmachte und noch langsamer die riesige Fahreranzahl abfertigte. Zum Glück standen wir weit vorn an und so dauerte es nicht ganz so lang.

Wer glaubt, dass es wie in Hamburg läuft - es gibt eine Referenznummer, und schon wird
damit alles auf dem Computer fertig aufgerufen, nur noch Papiere ausdrucken und fertig - der erlebt dort eine noch sehr andere Welt.

Aber immerhin, wir konnte 2 1/2 Stunden nach Öffnung der Schalter die Anlage wieder in Richtung Hamburg verlassen.

Die Fahrzeuge werden zunächst nach Guatemala verschickt und werden dann von den Bomberos nach Nicaragua gebracht und dort zu Tankfahrzeugen umgerüstet.
Bereits im Mai 2005 wurden sieben ehemalige Streufahrzeuge nach Nicaragua verschifft und sind dort seit Januar 2006 im Einsatz.
Weitere sechs Fahrzeuge stehen derzeit noch in Hamburg und warten auf ein kostenloses Ticket nach Zentralamerika.

Weitere Artikel zum Thema:
02.02.2006: Übergabe der ersten Fahrzeuge in Nicaragua

 Die ehemaligen Streufahrzeuge der Stadtreinigung Hamburg haben den ersten Teil der Strecke auf europäischen Boden hinter sich. 
 Das Fahrerteam aus den Freiwilligen Feuerwehren Sülldorf-Iserbrook, Ottensen/Bahrenfeld, Fuhlsbüttel, Wellingsbüttel und Eidelstedt. 
 [b]So[/b] werden die ehemaligen Fahrzeuge nach der Umrüstung aussehen. 
 
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