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Gründung von Minifeuerwehren
Aller Anfang ist schwer und zu Beginn steht die Idee einer Gründung. Damit ist einer der wichtigsten Schritte schon einmal angegangen.

www.Jugendfeuerwehr-Hamburg.de bietet allen interessierten Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr eine Hilfestellung für den Weg von der Idee bis zur Gründung und darüber hinaus.

WAS BRAUCHT ES?

Für die Gründung bedarf es mindestens einer Person, die in seiner/ihrer Feuerwehr eine Kindergruppe etablieren möchte. Dazu muss diese Person viele und sicher auch lange Gespräche führen. Dies ist sicher vergleichbar mit den Anfängen der Jugendfeuerwehren.

Auf jeden Fall muss die Wehrführung überzeugt werden, wenn sie es denn nicht schon ist, um dieses Thema zusammen aktiv anzugehen und voranzutreiben. Die Führung wird benötigt, damit die notwendige Unterstützung und Bereitschaft vorhanden ist, um die Gründung als wichtigen Schritt für die Wehr zu kommunizieren.

Es ist ratsam, sich im Vorfeld schon ein kleines Team aufzubauen, das der Idee zur Gründung einer Kindergruppe in der Feuerwehr positiv gegenübersteht und auch bereit ist, später aktiv mitzuarbeiten. Es sollte ebenfalls schon geklärt sein, wer der Hauptverantwortliche für die Gruppe ist. Es sollte hier aber kein übermäßiger Bürokratismus um die Funktionsbenennung stattfinden, da in diesem Team alle das gleiche Ziel verfolgen.

DER BESCHLUSS

Ist der erste, bzw. zweite Schritt getan, geht es daran, die Mitglieder der eigenen Wehr von der Idee zu überzeugen. Es wird immer Kritiker und Personen in der Feuerwehr geben, die sich dem Neuen verschließen. Ob dies sinnvoll ist oder nicht, lassen wir dahin gestellt. Daneben gibt es sicherlich einige oder viele, die sich nicht sicher sind, welchen Zugewinn eine Kindergruppe in der Feuerwehr erbringt. Dieser Personenkreis muss überzeugt werden. Letztendlich lebt oder stirbt so ein Projekt durch die Qualität der Unterstützung aus der eigenen Wehr. Ist die Wehr informiert und gibt es Einigkeit über die Gründung, muss eine Wehrversammlung dies entsprechend beschließen.

DAS KONZEPT

Zeitgleich sollte das „Kernteam“ ein Konzept für die Arbeit mit den Kindern in der Feuerwehr erstellen. Das Konzept muss sich auf die Altersgruppe (z.B. 5 bis 12 Jahre) beziehen und auch entsprechende Methoden für die Wissensvermittlung enthalten. In dem zu erstellenden Konzept sollte auch schon frühzeitig die jeweilige Anzahl der BetreuerInnen bei Aktionen, Treffen und Veranstaltungen mit den Kindern betrachtet werden. Aus der zur Verfügung stehenden Anzahl von Betreuerinnen und Betreuern ergibt sich nämlich, wie viele Kinder überhaupt in die neu zu gründende Gruppe aufgenommen werden sollen bzw. aufgenommen werden können. Danach bemisst sich der eben gemeinte Betreuungsschlüssel.

Um die Kinder nicht zu überfordern, ist es ratsam, in der Konzeptionsphase die Anzahl der Zusammenkünfte zu bedenken und frühzeitig festzulegen. Ein wöchentliches Treffen ist aus der Sicht des FA Bildung nicht zweckmäßig und überfordert nicht nur die Kinder, sondern auch die Betreuer. Wir empfehlen ein bis maximal zwei Treffen pro Monat mit einer maximalen Dauer von zwei Stunden.
Um den Eltern und Kindern einen Anhaltspunkt zu geben und auch zu zeigen, dass sich das Betreuerteam Gedanken über die Treffen macht bzw. gemacht hat, sollte ein Zusammenkunftplan, analog zum Jugendfeuerwehr-Zusammenkunftplan, erstellt werden. Dieser kann aufgrund der wenigen Treffen auch für ein ganzes Jahr gelten und sollte am Anfang des Jahres oder zum Gründungstermin an die Eltern ausgegeben werden.

Quelle: Arbeitsheft der Deutschen Jugendfeuerwehr / Marcus Moser

 
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