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JFHH50 - 1993 - Gaaaanz viel Neues bringt dieses Boom-Jahr
Sechs neue Jugendfeuerwehren, eine neue Zeitschrift und ein neuer Wettbewerb sowie endlich ein Bildungsreferent für die Jugendfeuerwehr.

So viele Jugendfeuerwehren wie noch nie wurden in diesem einen Jahr gegründet: JF Öjendorf, JF Pöseldorf, JF Altengamme, JF Osdorf, JF Lemsahl-Mellingstedt und JF Niendorf

Der Boom bei der JF hat aber auch negative Seiten: Aus Spargründen werden bei Neueinkleidungen ab diesem Jahr nicht mehr Leinriemen, Strickhemd, Sporthose, Sporthemd, Sportschuhe und Barett ausgeben.
In der Delegiertenversammlung wird ein Initiativantrag auf Wegfall der Uniform gestellt. Er scheitert, noch bleibt die Uniform für die Jugendfeuerwehr erhalten.

Der scheidende Fachwart Öffentlichkeitsarbeit, Helmut Niemeier, stellt der Delegiertenversammlung ein Konzept einer neuen Jugendfeuerwehr-Zeitschrift mit dem Namen "Blaulicht" vor. "Die Artikel sollen von Jugendlichen geschrieben werden. Wichtig sei die Kreativität"
Idee und Umsetzung stammen vom Landesjugendsprecher Sven Klement und seinem Kameraden Christian Rindt aus Eißendorf. Die Zeitung erhielt schließlich den Namen MARTINSHORN. Schließlich beschließt die Delegiertenversammlung die Einführung einer Jugendfeuerwehr-Zeitschrift und bewilligt dafür Mittel.

Lob gibt es von ganz oben: Das Jahrbuch des DFV nennt die neue Hamburger Jugendordnung als "vorbildlich".

Aus Dienstplänen werden offiziell "Zusammenkunftspläne".

In Trier findet das Bundesjugendlager statt. Aus Hamburg dabei: Das JF-Löschboot FLB 23-1.

Eine ganz besondere Tradition nimmt ihren Anfang im Alstertal. Dort findet erstmals die Nachtwanderung der JF Wellingsbüttel statt. Heute ist dieser ganz besondere Wettbewerb die sicherlich beliebteste Veranstaltung der Hamburger Jugendfeuerwehren und wird von den Freiwilligen Feuerwehren aus dem Alstertal und dem THW unterstützt.

Für Zeltlager werden erstmals zwei Zelte SG 500, eine Beschallungsanlage sowie Tische und Bänke angeschafft. Sie lagern bei Landesjugendfeuerwehrwart Gerd Langeloh in Reitbrook. Übrigens heute immer noch. Nicht dafür, sondern für fast zwanzig Jahre Engagement für den Aufbau der Jugendfeuerwehr in Hamburg und in Deutschland bekommt Gerd Langeloh die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Gold verliehen.

Und noch mehr Personalia:
Heinz-Günther Schleiermacher (FF Neudorf) wird erster Fachwart Lehrgangsarbeit. Nach einer Auszeit wird der Umweltingenieur einige Jahre später noch einmal reaktiviert und übernimmt den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit. 1993 wird aber zunächst der Bramfelder Helge Cornehl Fachwart in diesem Bereich.

Und zum Schluss ein Meilenstein in der Geschichte der JF Hamburg: Endlich gibt es Mittel für einen eigenen Bildungsreferenten. Noch reicht die Förderung nur für eine Honorarstelle, aber der Anfang ist gemacht: Dirk Zander wird erster Bildungsreferent der Jugendfeuerwehr.

  
 
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