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JFHH50 - 1992 - James Bond, 25 Jahre, eine neue Verfassung und ein JF-Löschboot
Es geht richtig los. 25 Jahre nach Gründung der ersten JF wird nun offiziell eine Jugendordnung für die Jugendfeuerwehr Hamburg beschlossen. Und vier neue Gruppen werden gegründet. Und und und ...

Der Boom bei den Jugendfeuerwehr-Gründungen nimmt zu. In Alsterdorf und Langenhorn-Nord im Nordwesten sowie bei der FF Rothenburgsort-Veddel und in Billstedt-Horn werden die nächsten Jugendfeuerwehren gegründet.

Einen Meilenstein in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Hamburg stellt die Beschlussfassung über die erste Jugendordnung der Jugendfeuerwehr Hamburg dar. Vielfach Gelebtes wird festgelegt und von der Freiwilligen Feuerwehr akzeptiert. Landesjugendfeuerwehrwart Gerd Langeloh und Landesbereichsführer Hermann Stahlbuhk unterschreiben das Dokument, das unter anderem die Einführung von Fachwarten für sechs Fachbereiche regelt.

Kassenwart wird Marcel Steinhäuser, der auch den damaligen Fachbereich Amt für Jugend übernimmt. Schriftwart wird Vopke Georgens, die Funktion gibt es heute nicht mehr. Wettkampfwart, heute Fachwart Wettbewerbe, wird Klaus-Rüdiger Staats aus Sasel. Erster Fachwart für Öffentlichkeitsarbeit wird der Tonndorfer Helmut Niemeyer und erster sowie einziger Fachwart Museumsarbeit wird Klaus Niemann aus Volksdorf.
Die wichtige Funktion des Lehrgangswartes, heute Fachwart Bildung, bleibt vorerst unbesetzt und erst im nächsten Jahr besetzt.

Und auch etwas ganz Besonderes wird eingeführt: Vier Jugendliche vertreten ab 1992 die Interessen der Mitglieder im zweithöchsten Gremium der JF Hamburg, dem Landesjugendfeuerwehrausschuss. Die Funktion heißt noch "Jugendsprecher im Landesjugendfeuerwehrausschuss", heute sind sie bekannt als die Landesjugendsprecher.
Die erste Generation ist noch rein männlich. Sven Kasch, Sven Klement, Heiko Müller und Gerrit Wrage sind die ersten Landesjugendsprecher. Auf Bundesebene reden aber die Mädchen mit. Kristin Jäger und Vanessa Seidler werden Hamburgs Delegierte bei der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Ebenfalls neu wurde das Outfit der Jugendfeuerwehr. Der neue blaue, zweiteilige JF-Anzug mit orangenem Schulterteil wird auch in Hamburg eingeführt.

Und es wird maritim bei der Jugendfeuerwehr: Der Feuerwehrmann Uwe Hoffmann (FF Neugraben) hat privat ein Löschboot gekauft und bietet der JF einen Exklusivchartervertrag an. Das Boot wird künftig bei Veranstaltungen wie der Kieler Woche, dem Hafengeburtstag oder der Travemünde Woche im Einsatz sein. An Bord als Besatzung: Jugendliche. Gruppen können das Jugendfeuerwehr-Löschboot außerdem für eigene Touren chartern.

Außerdem wird der 25. Geburtstag der JF Hamburg ordentlich gefeiert. Beim 6. Landeszeltlager in Hamburg-Allermöhe. Dort, wo in diesem Jahr wieder, 25 Jahre später, ein Geburtstags-Zeltlager stattfinden wird. Das Zeltlager hatte nachhaltige Auswirkungen. Aufgrund negativer Erfahrungen beschließt die Delegiertenversammlung später ein absolutes Alkohol-Verbot auf Veranstaltungen der JF Hamburg - auch für Erwachsene. Heute heißt das Prinzip "Null-Promille-Helden", eine Aktion vom Bundesjugendforum der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Der neue Amtsleiter, der Karlsruher Dieter Farrenkopf, setzt sich für eine Absenkung des Mindestalters von 12 auf 10 Jahre ein.

Und ein wenig visionär wurde der neue Chef: Oberbranddirektor Dieter Farrenkopf verkündet, dass die Jugendfeuerwehr Hamburg in Zukunft eigene Räume haben soll, für die sie auch selbst verantwortlich ist. Fünf Jahre später kann dann die Geschäftsstelle in der Hauptfeuerwache eingeweiht werden.

Ganz prominent wird an der Hauptfeuerwache. Hollywood-Star Roger Moore besucht die Jugendfeuerwehr. Der James-Bond-Darsteller ist UNICEF-Botschafter und unterstützt die Jugendfeuerwehr Hamburg bei ihrer Aktion für UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

 Der britische James-Bond-Darsteller Roger Moore unterstützt die JF Hamburg als UNICEF-Botschaft bei ihrer Aktion zu Gunsten des UN-Kinderhilfswerks. Das ist etwa so, als ob heute Daniel Craig eine JF besuchen würde ... 
 
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